Prellball wurde 1958 zum erstenmal beim Deutschen Turnfest in München angeboten. Obwohl jetzt bereits in Regional - und Bundesligen gespielt wird, ist Prellball nicht so weit verbreitet, wie andere Ballspiele. Prellball ist eine Mannschaftssportart und zählt zu sogenannten Rückschlagspielen. Auf einem Spielfeld, das in der Mitte durch eine 40 cm hohe Leine geteilt ist, stehen sich 2 Mannschaften gegenüber. Jedes Team besteht aus 4 Spielern.

Jede Mannschaft hat die Aufgabe, den Ball mit der Faust oder den Unterarm so auf den Boden des Eigenfeldes zu prellen, dass er über die Leine ins Gegenfeld gelangt.

Dabei ist jeder Spieler bemüht, den Ball so gekonnt zu spielen, dass die Annahme dem Gegner erschwert wird. Der Ball darf nach jedem Spielerkontakt nur einmal auf den Boden aufprellen und muss spätestens nach der 3ten Berührung wieder über die Leine gelangen. Jeder Spieler darf den Ball nur einmal prellen. Weder der Ball, noch der Spieler dürfen die Leine berühren. Bei jedem Fehler der einen Mannschaft wird der anderen ein Gutpunkt gutgeschrieben. Angabe hat die Mannschaft, die den Fehler begangen hat.

Prellball ist ein typisches Hallenspiel und wird nur im Freizeitbereich draußen gespielt. Das Spielfeld ist ein Rechteck von 16 m Länge und 8m Breite, dessen Grenzen durch Linien auf dem Boden bestimmt werden. Über der Mittellinie befindet sich in 40cm Höhe eine 3-5 mm Rundleine , die über zwei in den Schnittpunkten stehenden Ständern straff gespannt ist. Anstelle der Rundleine kann auch ein 3 cm breites Band oder Netz verwendet werden.

Der Spielball ist ein Hohlball aus Leder mit einem Gewicht von 320-380 Gramm. Er muß gleichmäßig rund und straff aufgepumpt sein. Der Umfang beträgt 62-68 cm.

Ein Team besteht aus vier Spielern und zwei Auswechselspielern, die bei einer Spielunterbrechung beliebig oft ein- und ausgewechselt werden können. Bei Spielbeginn müssen mindestens drei Spieler antreten. Eine Ergänzung auf vier Spieler bis zum Ende ist erlaubt. etc.

Dieses Spiel kann man bis ins hohe Alter ausüben !